Zu beachten
Wird beim Bau der Agri-PV-Anlage mein Boden verdichtet? Agri-PV-Anlagen sollten nach der Feld-Arbeitsrichtung und den Feldgrenzen ausgerichtet werden, da die an die Anlage angrenzenden Flächen während des Baus voraussichtlich stark befahren sein werden. Es ist wichtig, für den Aufbau ein Konzept mit dem Ziel minimaler Bodenverdichtung zu entwickeln um z.B. das zu häufige Hin- und Zurückfahren, insbesondere auf dem Feld (und vor allem bei hoch aufgeständerten Systemen im Ackerbau) zu vermeiden. → Fahrgassen aus mobilen Platten oder eine Pflanzendecke aus Gras oder Klee zum besseren Schutz des Bodens während dem Aufbau → trockenen Zeitpunkt des Baus im Sommer wählen → Ein Verkehrsplan hilft, unnötigen Verkehr beim Aufbau zu reduzieren. Wenn möglich, sollten Maschinen auf permanenten Fahrgassen und angrenzenden Wegen fahren. → Reifendruck regelmäßig kontrollieren Dafür muss bei Firmen und Fachkräften, die am Aufbau beteiligt sind, ein Bewusstsein für die Empfindlichkeit des Bodens geschaffen werden! Ein Auslegerkran, der die schweren Materialien für die Montage der Modul-Reihen bewegt, ist meist das schwerste Gerät. Wobei normale Fahrzeuge durch die Häufigkeit und Unbedachtheit des Heranfahrens dem Boden mehr schaden können als speziell für den Aufbau gemachte Maschinen.
Nach dem Bau können tiefwurzelnde Zwischenfrüchte oder ein Pflug helfen, den Boden wieder aufzulockern.
Folgende Faktoren müssen während der Planungsphase berücksichtigt werden, da sie für den Ernteertrag unter einer Agri-PV-Anlage entscheidend sind:
Lichtverfügbarkeit
Sonneneinstrahlung
Temperatur
Gefälle
Ausrichtung der Fläche
Sortenwahl
Kulturführung
Maschinenpark
Mikroklima
Bodenqualität
Stickstoffverfügbarkeit
eine Anlage pro Betrieb bzw. Hofstelle
bis 25000 m² je Anlage